Genealogie

Genealogie

Im Hapkido gib es zahlreiche verschiedene Stilrichtungen. Hier ist der Stammbaum des Jun Tong Hapkido in Tradition von Karl-Heinz Kickuth dargestellt:

(1) Die Entwicklung des Hapkidos begann mit Choi Yong-sul (1904 - 1986), der die ursprünglich japanische Kampfkunst Daito-ryu Aiki-jujutsu ab der Mitte des 20. Jahrhunderts in Korea verbreitete. Seit den 80er Jahren ist Chois Hapkido-Stil unter der Bezeichnung Hapkiyusul bekannt.

(2) Einer der bedeutendsten Schüler Chois ist Ji Han-jae (geb. 1936), der nach einigen Jahren Training bei Choi seine eigene Hapkido-Schule eröffnete und zunächst den Begriff Daehan Hapkido prägte, bevor Ji 1984 einhergehend mit seiner Stilneuentwicklung die Bezeichnung Sin Moo Hapkido formulierte.
Suh In-hyuk nahm ebenfalls Unterricht bei Choi Yong-sul und gründete später das Kuk Sul Won, ein Hapkido-Stil, der sich durch Implementierung zahlreicher Waffentechniken und Formen, beeinflusst durch andere Kampfkünste, signifikant von Chois Lehre unterscheidet.

(3) Mit der Gastarbeiterbewegung kamen in den 60er Jahren die koreanischen Hapkidoin Kim Sou-bong (gest. 2011) und Pak In-Shyuk (1938-1995) ins Ruhrgebiet und begannen dort Hapkido zu unterrichten. Kim war ein Schüler von Ji Han-jae, während Pak zunächst bei Choi lernte und später von Suh In-hyuk unterrichtet wurde. In der Anfangszeit war Kim für das Training der nordrhein-westfälischen Hapkidoin verantwortlich. Nachdem Kim jedoch 1965 in die USA emigrierte, übernahm Pak das Training bis er ebenfalls Deutschland verließ und nach Kanada auswanderte. Kim kehrte 1968 nach Deutschland zurück und entwickelte das Hapkido-Lehrsystem TMR. Pak dagegen blieb in Kanada und gründete dort den Stil Kong Shin Bup Hapkido.

(4) Karl-Heinz Kickuth (1941-2001), dessen Verständnis von Hapkido sowohl durch das Training von Kim als auch von Pak geprägt wurde, formte nach deren Abkehr aus Deutschland ein neues System, das zu großen Teilen auf dem Technikkanon Paks beruht, aber auch noch einzelne Techniken aus dem Daehan Hapkido beinhaltet. Karl-Heinz Kickuth war einer der ersten deutschen Hapkidoin und maßgeblich an der Gründung des Nordrhein-Westfälischen Hapkido Verbands (NWHV) beteiligt, dessen erster technischer Leiter er war. Ihm wurde 1984 von Pak In-Shyk der 7. Dan verliehen.

(5) Der Hapkido-Stil nach Kickuth (Jun-Tong-Won) wird in NRW heute von seinem langjährigen Schüler Detlef Klos, 9. Dan weitergegeben. Detlef Klos begann 1967 mit dem Hapkido-Training unter Karl-Heinz Kickuth sowie Pak In-shyuk und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des NWHV und des DHB (Deutscher Hapkido Bund). Seine Graduierung zum 9. Dan wurde ihm 2017 von Seo In-sun verliehen. Seit 2010 unterrichtet Detlef Klos Hapkido in Paderborn und hat - neben vielen Geup-Trägern - die Paderborner Trainer Andreas Hillemeyer, Fabian Ludolph und Alina Klix zu Danträgern ausgebildet.
Das technische Grundgerüst des Jun Tong Hapkido wird seit 2013 durch das Hanminjok Hapkido bereichert, das von In Sun Seo (10. Dan) vertreten wird und in Europa durch regelmäßige Lehrgänge seines Sohns Scott Seo gelehrt wird.










Im Hap-Ki-Do finden sich Elemente aus dem Aikido, Taekwondo, Karate, Judo, Jujutsu und Kickboxen wieder.
Die Fallschule ist dem Judo/Jujutsu entlehnt, die Fusstechniken des Hap-Ki-Do ähneln dem Taekwondo, Karate und Kickboxen .
Ebenso existieren durch den Bezug auf den selben Mudo-Meister Ähnlichkeiten mit dem Aikido.
Ksdsdssdlassische Schläge des Karate werden ebenso wie das Boxen des Kickboxen praktiziert.
Die Selbstverteidigung wird wie im Wing Tsun oder Krav Maga gewährleistet.

Hapkido deckt alle Bereiche der Selbstverteidigung, Kampfkunst und Kampfsport in Paderborn ab.